Vollständige Unterlagen-Checkliste
Die folgenden Angaben werden für die Erstellung des iSFP benötigt. Je vollständiger deine Angaben, desto schneller und präziser kann der Energieberater deinen Fahrplan erstellen.
Gebäudegrunddaten
- ✓Baujahr des Gebäudes
- ✓Wohnfläche in m²
- ✓Anzahl der Wohneinheiten
- ✓Gebäudetyp (Einfamilienhaus, Reihenhaus, Mehrfamilienhaus etc.)
- ✓Anzahl der beheizten Vollgeschosse
Heizung und Warmwasser
- ✓Art der Heizanlage (Gas, Öl, Wärmepumpe, Pellets etc.)
- ✓Baujahr der Heizanlage
- ✓Art der Warmwasserbereitung
- ✓Vorhandene Solar- oder Photovoltaikanlage (falls vorhanden)
Gebäudehülle
- ✓Zustand und Aufbau der Außenwände
- ✓Dachart und Dämmzustand (gedämmt / ungedämmt / Baujahr der Dämmung)
- ✓Kellerdecke oder Bodenplatte: gedämmt oder ungedämmt
- ✓Fensterzustand: Verglasung (einfach / zweifach / dreifach), Baujahr
Lüftung
- ✓Art der Lüftung (Fensterlüftung, mechanische Lüftung, Lüftungsanlage mit WRG)
- ✓Baujahr und Typ der Lüftungsanlage, falls vorhanden
Das Wichtigste vorab
Für einen digitalen iSFP brauchst du keine umfangreichen Baupläne oder Gutachten. Es reichen grundlegende Angaben zu deinem Gebäude — Baujahr, Wohnfläche, Heizsystem, Dämmzustand und Fensterzustand. Vieles davon weißt du bereits oder findest es in wenigen Minuten.
Was du in jedem Fall wissen solltest
- ✓Baujahr des Gebäudes
- ✓Beheizte Wohnfläche in m²
- ✓Art und Baujahr der Heizanlage
- ✓Dämmzustand von Dach, Fassade und Kellerdecke (grob)
- ✓Fensterzustand: einfach-, zweifach- oder dreifach verglast
Mehr ist hilfreich, aber nicht zwingend. Wenn Angaben fehlen oder unsicher sind, kann dein Energieberater auf Basis des Baujahrs mit Erfahrungswerten arbeiten oder kurz nachfragen.
Was zusätzlich hilfreich ist
Diese Unterlagen sind keine Pflicht — aber wenn sie vorhanden sind, erleichtern sie die Arbeit des Energieberaters und können die Qualität des iSFP verbessern.
Vorhandener Energieausweis
Wenn ein aktueller Bedarfs- oder Verbrauchsausweis vorliegt, beschleunigt er die Datenerfassung erheblich. Er ist keine Pflicht, aber sinnvoll.
Grundrisse oder Gebäudepläne
Grundrisse helfen dem Energieberater bei der Flächenberechnung und der Einschätzung der Gebäudehülle — besonders bei unregelmäßigen Grundrissen.
Rechnungen oder Nachweise über frühere Maßnahmen
Belege über bereits durchgeführte Sanierungen (z. B. Fenstererneuerung, neue Dämmung) helfen dem Berater, den aktuellen Gebäudezustand besser einzuschätzen.
Heizkostenabrechnungen (letzte 1–3 Jahre)
Verbrauchsdaten aus der Heizkostenabrechnung geben dem Berater Hinweise auf den realen Energiebedarf — besonders bei Gebäuden ohne aktuellen Energieausweis.
So läuft die digitale Einreichung bei vind ab
Bei vind gibst du alle Gebäudedaten direkt online ein — kein Postversand, keine Terminkoordination. Der Prozess ist in vier klare Schritte aufgeteilt.
Formular ausfüllen
Du gibst deine Gebäudedaten direkt online ein — geführt, Schritt für Schritt. Kein Papierchaos, keine Formulare per Post.
Unterlagen hochladen
Fotos, Energieausweis, Grundrisse oder sonstige Dokumente lädst du direkt im Browser hoch. JPEG, PNG und PDF werden akzeptiert.
Energieberater prüft
Ein BAFA-zugelassener Energieberater prüft deine Angaben und meldet sich, wenn etwas fehlt oder unklar ist.
e-iSFP erhalten
Nach Prüfung und Abschluss erhältst du deinen offiziellen e-iSFP — digital zugestellt, sofort für Förderanträge einsetzbar.
Was du nicht brauchst
- ✓Kein Vor-Ort-Termin mit dem Energieberater
- ✓Kein Postversand von Dokumenten
- ✓Keine professionellen Bauzeichnungen oder Gutachten
- ✓Kein vorhandener Energieausweis (hilfreich, aber nicht Pflicht)
Was passiert, wenn Angaben fehlen?
Unvollständige Angaben führen nicht automatisch zur Ablehnung. Dein Energieberater hat mehrere Möglichkeiten, mit fehlenden oder unsicheren Informationen umzugehen:
Optionen bei fehlenden Angaben
- ✓Erfahrungswerte nutzen: Für ältere Gebäude kann der Berater auf Basis des Baujahrs typische Baukonstruktionen und Dämmstandards ansetzen.
- ✓Rückfrage stellen: Wenn eine Angabe entscheidend ist, meldet sich der Berater direkt — per E-Mail oder Telefon.
- ✓Konservative Annahme: Bei Unsicherheiten wird in der Regel der energetisch schlechtere Zustand angesetzt — das führt zu realistischeren Empfehlungen.
Wichtig: Je unvollständiger die Angaben, desto länger dauert der Prozess. Vollständige Unterlagen bedeuten einen schnelleren e-iSFP.
Häufige Stolperstellen bei den Unterlagen
Baujahr der Heizanlage unbekannt
Das Baujahr der Heizung beeinflusst die Maßnahmenempfehlung erheblich. Wenn du es nicht kennst: Typenschild prüfen oder Wartungsunterlagen nutzen. Der Energieberater kann auch mit einer Schätzung arbeiten.
Dämmzustand unklar
Viele Eigentümer wissen nicht genau, ob Dach, Keller oder Fassade gedämmt sind. Schaue in vorhandene Bauunterlagen oder frage den Vorbesitzer. Notfalls kann der Berater anhand des Baujahrs eine Einschätzung vornehmen.
Wohnfläche verwechselt mit Grundfläche
Für den iSFP wird die beheizte Wohnfläche benötigt — nicht die Grundfläche des Grundstücks. Bei Unsicherheit: Grundriss oder letzter Energieausweis als Referenz nutzen.
Unvollständige Angaben führen zu Nachfragen
Wer Felder leer lässt oder ungenaue Angaben macht, verlängert den Prozess. Je vollständiger deine Angaben, desto schneller erhältst du deinen iSFP.
Wo du die Angaben findest
Viele der benötigten Informationen sind leicht zugänglich — du musst sie nicht aus dem Gedächtnis abrufen.
| Angabe | Wo du sie findest |
|---|---|
| Baujahr | Kaufvertrag, Grundbuchauszug, Energieausweis |
| Wohnfläche | Kaufvertrag, Grundriss, Nebenkostenabrechnung, Energieausweis |
| Heizanlage Baujahr | Typenschild am Gerät, Wartungsunterlagen, Rechnung beim Einbau |
| Dämmzustand | Bauunterlagen, Energieausweis, Auskunft des Vorbesitzers |
| Fensterverglasung | Scheibe: Abstandshalter zwischen den Scheiben zeigt Doppel-/Dreifachverglasung. Einzel: keine Zwischenräume sichtbar. |
Förderung einschätzen
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Mit dem iSFP-Rechner siehst du, wie viel mehr Förderung du mit dem 5-%-Bonus bei deinen Maßnahmen bekommst.
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Häufige Fragen zu den Unterlagen
Was du einreichen musst, was optional ist und was passiert, wenn etwas fehlt.
Welche Unterlagen brauche ich für einen iSFP?+
Du brauchst vor allem: Baujahr und Wohnfläche des Gebäudes, Angaben zur Heizanlage (Art, Baujahr), Informationen zum Dämmzustand von Dach, Fassade und Keller sowie den Fensterzustand. Ein vorhandener Energieausweis ist hilfreich, aber keine Pflicht.
Muss ich einen Energieausweis vorlegen?+
Nein. Ein Energieausweis ist für die iSFP-Erstellung keine Pflicht. Wenn er vorliegt, kann er die Datenerfassung beschleunigen — er ist aber nicht Voraussetzung.
Was passiert, wenn ich nicht alle Unterlagen habe?+
In vielen Fällen kann der Energieberater mit Schätzungen oder Erfahrungswerten arbeiten — zum Beispiel beim Dämmzustand oder beim Baujahr der Heizanlage. Fehlende Angaben können in der Regel durch ein kurzes Rückfragegespräch geklärt werden.
Muss der Energieberater mein Haus besichtigen?+
Bei einem digitalen iSFP ist kein Vor-Ort-Besuch notwendig. Du lieferst deine Gebäudedaten und Unterlagen digital — der Berater erstellt den iSFP auf dieser Basis. Bei unklaren Angaben kann er per Telefon oder Videokonferenz Rückfragen stellen.
Wie lange dauert die Erstellung nach Einreichung der Unterlagen?+
Wenn alle Angaben vollständig sind, dauert die Erstellung typischerweise wenige Werktage. Bei unvollständigen Unterlagen verlängert sich die Bearbeitungszeit entsprechend.
In welchem Format soll ich Unterlagen hochladen?+
Fotos und Scans können als JPEG, PNG oder PDF hochgeladen werden. Es gibt keine besonderen Anforderungen — Handyfotos von Typenschildern, Grundrissen oder Fenstern sind ausreichend.
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