Die Heizlast deines Gebäudes ist unabhängig vom gewählten Heizsystem — aber die Art der Wärmeübergabe (Fußbodenheizung oder Heizkörper) beeinflusst massiv die benötigte Vorlauftemperatur und damit die Effizienz deiner Wärmepumpe. Hier erfährst du alle wichtigen Unterschiede.
Grundlegende Unterschiede der Heizsysteme
Ob Fußbodenheizung oder Heizkörper — die Heizlast deines Gebäudes bleibt gleich. Sie beschreibt die Wärmemenge, die du benötigst, um dein Zuhause an kalten Wintertagen auf der gewünschten Raumtemperatur zu halten. Was sich jedoch fundamental unterscheidet, ist die Art der Wärmeabgabe und die damit verbundene Vorlauftemperatur.
| Eigenschaft | Fußbodenheizung | Heizkörper | Erklärung |
|---|---|---|---|
| Wärmeabgabe pro m² | 50–100 W/m² | 300–2.000 W/m² | Heizkörper geben auf kleiner Fläche viel Leistung ab, Fußbodenheizung verteilt die Wärme gleichmäßig |
| Oberflächentemperatur | 24–29 °C | 40–80 °C | Heizkörper sind deutlich wärmer, Fußbodenheizung bleibt körperwarm |
| Strahlungswärme-Anteil | ~60 % | ~30 % | Fußbodenheizung nutzt mehr Strahlungswärme (angenehmer), Heizkörper vor allem Konvektion |
| Reaktionszeit | 2–4 h | 0,5–1 h | Heizkörper reagieren schneller, Fußbodenheizung ist träger |
| Wärmespeicherung | Hoch (Estrich) | Niedrig | Fußbodenheizung speichert Wärme im Estrich, Heizkörper kaum |
Gut zu wissen
Fußbodenheizung: Flächenheizung mit großer Übertragungsfläche
Eine Fußbodenheizung nutzt die gesamte Bodenfläche zur Wärmeabgabe. Durch diese große Übertragungsfläche kann sie mit deutlich niedrigeren Temperaturen arbeiten:
- Vorlauftemperatur: 30–40 °C (Neubau) bis 35–45 °C (Altbau)
- Wärmeabgabe: Hauptsächlich durch Strahlung (ca. 60 %) und Konvektion (ca. 40 %)
- Temperaturverteilung: Gleichmäßige Raumtemperatur vom Boden bis zur Decke
- Reaktionszeit: Träge — Aufheizen dauert mehrere Stunden
Heizkörper: Punktuelle Wärmeabgabe
Heizkörper konzentrieren die Wärmeabgabe auf kleine Flächen an den Wänden. Um die gleiche Heizlast abzudecken, benötigen sie deshalb höhere Temperaturen:
- Vorlauftemperatur: 50–70 °C (moderne Anlagen) bis 70–90 °C (Altbau)
- Wärmeabgabe: Hauptsächlich durch Konvektion (ca. 70 %) und Strahlung (ca. 30 %)
- Temperaturverteilung: Wärme steigt auf, Temperaturgradient im Raum
- Reaktionszeit: Schnell — Aufheizen in 30–60 Minuten
Vorlauftemperatur und ihre Bedeutung für die Heizlast
Die Vorlauftemperatur ist der Schlüsselfaktor, der Fußbodenheizung und Heizkörper unterscheidet. Sie bestimmt, wie effizient deine Wärmepumpe arbeiten kann — und damit deine Heizkosten.
Wärmepumpen-Effizienz nach Vorlauftemperatur
COP-Wert bei −5 °C Außentemperatur (höher = effizienter)
✓ Fußbodenheizung (35 °C)
COP 4,8 → aus 1 kWh Strom werden 4,8 kWh Wärme
△ Alte Heizkörper (65 °C)
COP 2,5 → aus 1 kWh Strom werden nur 2,5 kWh Wärme
* Beispielwerte für Luft-Wasser-Wärmepumpe. Tatsächliche Werte abhängig von Wärmepumpenmodell und Außentemperatur. Heizkosten berechnet für 10.000 kWh Wärmebedarf bei 0,30 €/kWh Strompreis.
Warum niedrige Vorlauftemperaturen so wichtig sind
Wärmepumpen funktionieren nach dem Prinzip eines umgekehrten Kühlschranks: Sie "pumpen" Wärme aus der Umgebung (Luft, Erdreich, Grundwasser) auf ein höheres Temperaturniveau. Je kleiner dieser Temperaturhub ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.
Effizienzbeispiel
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bei −5 °C Außentemperatur erreicht:
- COP ~3,5 bei 35 °C Vorlauftemperatur (Fußbodenheizung)
- COP ~2,2 bei 55 °C Vorlauftemperatur (Heizkörper)
Das bedeutet: Mit Fußbodenheizung produzierst du aus 1 kWh Strom ca. 3,5 kWh Wärme, mit klassischen Heizkörpern nur 2,2 kWh — über 50 % Effizienzunterschied!
Für die Planung deiner Wärmepumpe bedeutet das: Die Heizlast ist zwar identisch, aber das System mit niedrigerer Vorlauftemperatur (Fußbodenheizung) ist deutlich wirtschaftlicher im Betrieb.
Heizlastberechnung im Vergleich
Die theoretische Heizlast eines Raumes ist unabhängig vom Heizsystem. Ein 20 m² Wohnzimmer mit bestimmten Fenstern, Wänden und Dämmung hat immer die gleiche Heizlast — egal ob du eine Fußbodenheizung oder Heizkörper installierst.
Heizlast ist unabhängig vom Heizsystem
Bei gleicher Außentemperatur ist die benötigte Wärmeleistung identisch — nur die Vorlauftemperatur unterscheidet sich
Fußbodenheizung
Heizkörper
* Beispiel: 150 m² Einfamilienhaus, mittlere Dämmung. Die Heizlast ist bei beiden Systemen identisch, aber die niedrigere Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung führt zu höherer Wärmepumpen-Effizienz.
Praktische Unterschiede in der Berechnung
Obwohl die reine Heizlast identisch ist, gibt es in der Praxis wichtige Unterschiede bei der Systemauslegung:
Fußbodenheizung
Gesamte Bodenfläche
30–45 °C
2–4 Stunden
Vorteile
- ✓Niedrigste Vorlauftemperatur → höchste Effizienz
- ✓Gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum
- ✓Keine sichtbaren Heizkörper → mehr Gestaltungsfreiheit
- ✓Angenehmes Raumklima durch Strahlungswärme
Nachteile
- −Träge Reaktion auf Temperaturänderungen
- −Höhere Installationskosten
- −Nachrüstung aufwendig (Bodenarbeiten)
Heizkörper
Heizkörper-Oberfläche
50–70 °C
30–60 Minuten
Vorteile
- ✓Schnelle Reaktion auf Temperaturänderungen
- ✓Geringere Installationskosten
- ✓Einfach nachrüstbar und austauschbar
- ✓Ideal für zeitweise beheizte Räume
Nachteile
- −Höhere Vorlauftemperatur → geringere Effizienz
- −Ungleichmäßige Temperaturverteilung (warm oben, kühl unten)
- −Platzbedarf an Wänden
- −Hauptsächlich Konvektionswärme (trocknet Luft)
Wichtig für die Dimensionierung
Was bedeutet das konkret?
Beispiel: Ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche hat eine berechnete Heizlast von 9 kW.
- Mit Fußbodenheizung: Du benötigst eine Wärmepumpe, die 9 kW bei 35 °C Vorlauftemperatur liefert
- Mit Heizkörpern: Du benötigst eine Wärmepumpe, die 9 kW bei 55 °C Vorlauftemperatur liefert
Die benötigte Wärmemenge ist gleich, aber die Wärmepumpe muss bei Heizkörpern härter arbeiten (höherer Temperaturhub), was ihre Leistung reduziert und mehr Strom verbraucht.
Auswirkung auf die Wärmepumpen-Effizienz
Die Kombination aus Wärmepumpe und Heizsystem ist entscheidend für die Gesamteffizienz deiner Heizungsanlage. Hier zeigt sich der größte Unterschied zwischen Fußbodenheizung und Heizkörpern.
Jahresarbeitszahl (JAZ) im Vergleich
Die JAZ beschreibt, wie viel Wärme deine Wärmepumpe im Jahresdurchschnitt aus einer Kilowattstunde Strom erzeugt. Sie ist der wichtigste Kennwert für die Wirtschaftlichkeit:
| Heizsystem | Vorlauftemperatur | Typische JAZ | Heizkosten p.a.* |
|---|---|---|---|
| Fußbodenheizung (Neubau) | 30–35 °C | 4,5–5,5 | ~600 € |
| Fußbodenheizung (Altbau) | 35–40 °C | 4,0–4,5 | ~750 € |
| Niedertemperatur-Heizkörper | 45–50 °C | 3,5–4,0 | ~850 € |
| Standard-Heizkörper | 55–65 °C | 2,8–3,5 | ~1.050 € |
| Alte Heizkörper (Altbau) | 70–90 °C | 2,0–2,8 | ~1.450 € |
* Beispielrechnung für 10.000 kWh Wärmebedarf bei 0,30 €/kWh Strompreis
Achtung bei Altbau-Heizkörpern
Langfristige Betriebskosten
Über die Lebensdauer einer Wärmepumpe (ca. 20 Jahre) summieren sich die Effizienzunterschiede erheblich. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 10.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr:
- Fußbodenheizung (JAZ 4,5): ~12.000 € Heizkosten über 20 Jahre
- Heizkörper (JAZ 3,0): ~20.000 € Heizkosten über 20 Jahre
- Differenz: 8.000 € Mehrkosten bei Heizkörpern
Diese Mehrkosten können die höheren Installationskosten einer Fußbodenheizung oft vollständig ausgleichen — vor allem, wenn du BAFA-Förderung nutzt.
Dimensionierung in der Praxis
Wenn du deine Wärmepumpe dimensionierst, musst du sowohl die Heizlast als auch die benötigte Vorlauftemperatur berücksichtigen. Hier zeigen sich die praktischen Unterschiede zwischen den Heizsystemen.
Dimensionierungs-Rechner
Vergleiche die Auswirkungen der Systemwahl auf deine Wärmepumpen-Dimensionierung
Ergebnis für Fußbodenheizung
Benötigte Wärmepumpen-Leistung
10 kW
bei 35 °C Vorlauftemperatur
COP bei −5 °C
4.5
Sehr effizient
Stromverbrauch pro Jahr
~2.222 kWh
bei 10.000 kWh Wärmebedarf
Heizkosten pro Jahr
~666 €
bei 0,30 €/kWh
* Beispielrechnung mit typischen Werten. Tatsächliche Werte abhängig von Wärmepumpenmodell, Standort und Dämmstandard.
Typische Auslegungspunkte
Wärmepumpen werden üblicherweise auf einen bivalenten Betriebspunkt ausgelegt — also auf eine Außentemperatur, bei der sie etwa 80–90 % der Heizlast decken können:
- Fußbodenheizung: Dimensionierung auf −7 °C Außentemperatur und 35 °C Vorlauftemperatur
- Heizkörper: Dimensionierung auf −7 °C Außentemperatur und 50–55 °C Vorlauftemperatur
Gut zu wissen
Einfluss auf die Wärmepumpen-Auswahl
Die benötigte Vorlauftemperatur beeinflusst direkt, welche Wärmepumpe für dein Projekt geeignet ist:
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Flexibel einsetzbar, aber Leistung stark temperaturabhängig
- ✓Ideal mit Fußbodenheizung: Hohe Effizienz bei niedrigen Vorlauftemperaturen
- △Mit Heizkörpern: Eingeschränkte Leistung, oft Heizstab für Spitzenlast nötig
Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme)
Konstante Quelle, höhere Vorlauftemperaturen möglich
- ✓Ideal mit Fußbodenheizung: Maximale Effizienz das ganze Jahr
- ✓Gut mit Heizkörpern: Kann auch höhere Vorlauftemperaturen effizient liefern
Mehr Informationen zur richtigen Dimensionierung findest du in unserem Dimensionierungs-Leitfaden.
Nachrüstung und Umstellung
Viele Hausbesitzer stehen vor der Frage: Kann ich meine bestehenden Heizkörper mit einer Wärmepumpe nutzen, oder muss ich auf Fußbodenheizung umstellen?
Neubau
→ Fußbodenheizung
- ✓Ohnehin Estricharbeiten geplant → geringe Mehrkosten
- ✓Maximale Wärmepumpen-Effizienz von Anfang an
- ✓Langfristig geringste Betriebskosten
- ✓Höchste BAFA-Förderung möglich
Zu beachten: In selten genutzten Räumen (Gästezimmer) können ergänzend Heizkörper sinnvoll sein
Umfassende Sanierung mit Bodenerneuerung
→ Fußbodenheizung
- ✓Bodenaufbau wird ohnehin erneuert
- ✓Nur geringe Mehrkosten für Heizrohre
- ✓Deutlich höhere Effizienz als mit alten Heizkörpern
- ✓Wertsteigerung der Immobilie
Zu beachten: Zeitplanung beachten: Estrich braucht 3–6 Wochen Trocknungszeit
Teilsanierung / Heizungstausch ohne Bodenarbeiten
→ Neue Heizkörper
- ✓Keine aufwendigen Bodenarbeiten nötig
- ✓Schnelle Installation (1–2 Wochen)
- ✓Deutlich günstiger als Fußbodenheizung nachrüsten
- ✓Mit vergrößerten Heizkörpern wärmepumpentauglich
Zu beachten: Niedrigtemperatur-Heizkörper wählen (ausgelegt für 45–50 °C) statt Standardheizkörper
Altbau mit sehr schlechter Dämmung
→ Erst Dämmung, dann Entscheidung
- ✓Hohe Heizlast macht jedes System ineffizient
- ✓Erst Dämmung verbessern → Heizlast senken
- ✓Dann ggf. mit kleinerer Wärmepumpe wirtschaftlich
- ✓Fußbodenheizung erst nach Dämmung wirklich sinnvoll
Zu beachten: Förderung für Sanierungsfahrplan nutzen — Energieberater hilft bei optimaler Reihenfolge
Heizkörper für Wärmepumpe nachrüsten
Wenn deine bestehenden Heizkörper für hohe Vorlauftemperaturen (70+ °C) ausgelegt sind, hast du mehrere Optionen:
1Größere Heizkörper installieren
Durch größere Flächen können niedrigere Vorlauftemperaturen (45–50 °C) erreicht werden
- Kosten: 300–600 € pro Heizkörper
- Vorteil: Keine Bodenarbeiten nötig, schnelle Installation
- Nachteil: Höhere Vorlauftemperatur als Fußbodenheizung
2Niedertemperatur-Heizkörper
Spezielle Heizkörper mit optimierter Wärmeabgabe für Wärmepumpen
- Kosten: 400–800 € pro Heizkörper
- Vorteil: Optimiert für 45–50 °C, kompakte Bauweise
- Nachteil: Teurer als Standard-Heizkörper
3Teilweise auf Fußbodenheizung umstellen
Hauptwohnbereiche mit Fußbodenheizung, Schlafzimmer mit Heizkörpern
- Kosten: 50–80 €/m² für Fußbodenheizung
- Vorteil: Optimale Effizienz in Hauptbereichen, geringere Kosten
- Nachteil: Bodenarbeiten in ausgewählten Räumen nötig
4Komplett auf Fußbodenheizung umstellen
Vollständiger Austausch des Heizsystems für maximale Effizienz
- Kosten: 50–80 €/m² (bei ohnehin geplanter Sanierung günstiger)
- Vorteil: Beste Effizienz, höchster Komfort, maximale Förderung
- Nachteil: Umfangreiche Bodenarbeiten, Estrich-Trocknungszeit
Förderung nutzen
Die BAFA fördert den Einbau von Wärmepumpen mit bis zu 40 % der förderfähigen Kosten. Bei gleichzeitiger Installation einer Fußbodenheizung können auch diese Kosten teilweise gefördert werden. Mehr dazu in unserem Förderungs-Leitfaden.
Fußbodenheizung nachträglich einbauen
Es gibt verschiedene Systeme für den nachträglichen Einbau von Fußbodenheizungen:
- Nasssystem (klassisch): Rohre im Estrich, 8–12 cm Aufbauhöhe, beste Wärmespeicherung
- Dünnschicht-System: Geringere Aufbauhöhe (3–5 cm), schnellere Reaktionszeit
- Trockenbau-System: Ohne Estrich, sofort begehbar, ideal bei geringer Raumhöhe
Wichtig: Der nachträgliche Einbau sollte idealerweise im Rahmen einer umfassenden Sanierung erfolgen, da ohnehin Böden erneuert werden.
Kosten und Wirtschaftlichkeit
Die Entscheidung zwischen Fußbodenheizung und Heizkörpern ist auch eine wirtschaftliche Frage. Neben den Installationskosten spielen die laufenden Betriebskosten eine entscheidende Rolle.
Investitionskosten im Vergleich
| Position | Fußbodenheizung | Heizkörper |
|---|---|---|
| Material & Installation | 50–80 €/m² Wohnfläche | 300–600 € pro Heizkörper |
| Beispiel: 120 m² EFH | 6.000–9.600 € | 3.000–6.000 € (10 Heizkörper) |
| Lebensdauer | 30–50 Jahre | 20–30 Jahre |
| Wartungskosten p.a. | ~50–100 € | ~100–150 € |
Amortisationsrechnung
Trotz höherer Installationskosten kann sich eine Fußbodenheizung durch die geringeren Betriebskosten langfristig rechnen:
Beispielrechnung: 120 m² Einfamilienhaus, 10.000 kWh Wärmebedarf p.a.
Variante A: Fußbodenheizung (JAZ 4,5)
- Installationskosten: 8.000 €
- Jährliche Heizkosten: 667 € (2.222 kWh × 0,30 €)
- BAFA-Förderung (30 %): −2.400 €
- Tatsächliche Investition: 5.600 €
Variante B: Neue Heizkörper (JAZ 3,5)
- Installationskosten: 5.000 €
- Jährliche Heizkosten: 857 € (2.857 kWh × 0,30 €)
- BAFA-Förderung (30 %): −1.500 €
- Tatsächliche Investition: 3.500 €
Amortisation nach ca. 11 Jahren
- Mehrkosten Fußbodenheizung: 2.100 €
- Jährliche Einsparung: 190 € (857 € − 667 €)
- Amortisationszeit: 2.100 € ÷ 190 €/Jahr ≈ 11 Jahre
- Über 20 Jahre: 1.700 € Gewinn durch Fußbodenheizung
Gut zu wissen
Weitere Wirtschaftlichkeitsfaktoren
- Wertsteigerung: Eine moderne Fußbodenheizung erhöht den Immobilienwert
- Förderung: BAFA fördert Wärmepumpen mit bis zu 40 % (inklusive Heizungsoptimierung)
- Strompreisentwicklung: Je höher der Strompreis, desto wichtiger die Effizienz
- CO₂-Preis: Zukünftige CO₂-Bepreisung macht effiziente Systeme wirtschaftlicher
Mehr zur Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen findest du in unserem Kosten-Leitfaden.
Fazit: Welches System ist das Richtige für dich?
Die Heizlast deines Gebäudes ist unabhängig vom Heizsystem — aber die Wahl zwischen Fußbodenheizung und Heizkörpern hat erhebliche Auswirkungen auf die Effizienz und Wirtschaftlichkeit deiner Wärmepumpe.
✓ Fußbodenheizung ideal für:
- • Neubauten und umfassende Sanierungen
- • Maximale Wärmepumpen-Effizienz (JAZ 4,5–5,5 möglich)
- • Niedrigste Betriebskosten
- • Höchsten Wohnkomfort
- • Langfristige Investition
△ Heizkörper sinnvoll bei:
- • Begrenztem Budget und keiner Bodensanierung
- • Schnellem Wärmebedarf (Gästezimmer, Arbeitszimmer)
- • Teilsanierung (einzelne Räume mit Heizkörpern belassen)
- • Mit vergrößerten/optimierten Heizkörpern für Niedertemperatur
Unser Tipp: Nutze den vind Heizlastrechner, um die Heizlast deines Gebäudes geschossweise zu berechnen. Diese Grundlage hilft dir bei der richtigen Dimensionierung deiner Wärmepumpe — unabhängig vom gewählten Heizsystem. Für die Systemwahl selbst beraten wir dich gerne im Rahmen unserer Wärmepumpen-Installation.
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