Gebäudetypen

Mehrfamilienhaus: Heizlastberechnung für größere Objekte

Mehrfamilienhäuser haben besondere Anforderungen an die Heizlastberechnung. Erfahre, wie du die Heizlast für MFH präzise ermittelst und die richtige Wärmepumpen-Lösung findest.

Autor: vind26. Januar 202614 Min. Lesezeit

Die Heizlastberechnung für Mehrfamilienhäuser ist komplexer als für Einfamilienhäuser: Unterschiedliche Wohneinheiten, verschiedene Geschosse mit unterschiedlichen Verlustflächen, und die Frage nach zentraler oder dezentraler Wärmeerzeugung. Mit der richtigen Methodik und unserem geschossweisen Ansatz erhältst du eine präzise Grundlage für die Wärmepumpen-Dimensionierung.

Warum ist die Heizlastberechnung für MFH komplex?

Ein Mehrfamilienhaus ist keine einfache Skalierung eines Einfamilienhauses. Die Heizlast verteilt sich unterschiedlich über die Geschosse, einzelne Wohneinheiten haben verschiedene Verlustflächen, und nicht alle Räume heizen gleichzeitig auf Maximum. Diese Faktoren machen die Berechnung anspruchsvoller – aber mit dem richtigen Ansatz auch präziser.

Heizlast-Verteilung in einem typischen 4-stöckigen MFH

Dachgeschoss85 W/m²

Große Dachflächen, höchste Wärmeverluste

Höchste
2. OG55 W/m²

Mittlere Geschosse, teilweise geschützt

1. OG55 W/m²

Mittlere Geschosse, teilweise geschützt

Erdgeschoss65 W/m²

Kellerdecke erhöht Wärmeverluste

Keller

Ø Heizlast Gesamtgebäude

65 W/m²

Höchste Geschoss

85 W/m²

Niedrigste Geschoss

55 W/m²

Die Heizlast variiert bis zu 35% zwischen den Geschossen – ein geschossweiser Ansatz ist daher präziser als ein pauschaler Durchschnittswert.

Die drei Haupt-Herausforderungen

Geschossunterschiede

Dachgeschoss hat höchste Heizlast durch Dachflächen, Mittelgeschosse profitieren von Nachbarwohnungen

Nutzungsverhalten

Verschiedene Bewohner mit unterschiedlichen Heizgewohnheiten und Tagesabläufen

Gleichzeitigkeit

Nicht alle Wohnungen heizen gleichzeitig mit voller Leistung – das reduziert den Gesamt-Wärmebedarf

Gut zu wissen

Der vind Heizlastrechner nutzt eine geschossweise Berechnungsmethode, die genau diese Besonderheiten berücksichtigt. So erhältst du eine realistische Einschätzung ohne die Komplexität einer vollständigen DIN-Berechnung.

Besonderheiten bei der Heizlastberechnung für MFH

Bei Mehrfamilienhäusern musst du zusätzliche Faktoren berücksichtigen, die bei Einfamilienhäusern keine Rolle spielen. Diese wirken sich direkt auf die benötigte Heizleistung aus.

Geschossabhängige Verlustflächen

Dachgeschoss hat Dachflächen, Erdgeschoss Kellerdecke, Mittelgeschosse nur Außenwände und Fenster

Auswirkung:

Heizlast variiert bis zu 40% zwischen Geschossen

Innere Wärmegewinne zwischen Wohnungen

Beheizte Nachbarwohnungen über/unter/neben der eigenen Wohnung reduzieren Wärmeverluste

Auswirkung:

Mittelgeschosse haben 15-25% niedrigere Heizlast

Lüftungswärmeverluste

MFH haben oft zentrale Lüftungsanlagen oder individuelle Lüftungskonzepte pro Wohnung

Auswirkung:

Zentrale Lüftung mit WRG kann Heizlast um 20-30% senken

Solare Gewinne nach Ausrichtung

Südwohnungen profitieren von Sonneneinfall, Nordwohnungen haben höhere Heizlast

Auswirkung:

Unterschied von 5-15% je nach Ausrichtung

Warmwasserbedarf

Bei zentraler Warmwasserbereitung muss die Wärmepumpe den Gesamt-Warmwasserbedarf decken

Auswirkung:

Zusätzliche 15-25% Heizleistung für Warmwasser einplanen

Unterschiedliche Solltemperaturen

Verschiedene Bewohner bevorzugen unterschiedliche Raumtemperaturen

Auswirkung:

Heizlastberechnung mit 20-22°C Standard, Reserve einplanen

Geschossweise Berechnung statt DIN-Norm

Die geschossweise Heizlastberechnung ist für Mehrfamilienhäuser besonders gut geeignet. Anders als die detaillierte DIN EN 12831-Norm erfasst sie nicht jeden einzelnen Raum, sondern arbeitet mit Geschossen als Berechnungseinheiten. Das ist schneller, praktikabler und für die Wärmepumpen-Dimensionierung völlig ausreichend.

So funktioniert die geschossweise Berechnung

In 6 einfachen Schritten

1

Standort & Klimadaten

Auslegungstemperatur für deinen Standort bestimmen (z.B. -12°C für München)

2

Geschosse erfassen

Anzahl Geschosse, Wohneinheiten pro Geschoss, und jeweilige Flächen eingeben

3

Dämmstandard pro Geschoss

U-Werte für Außenwände, Fenster, Dach und Kellerdecke festlegen

4

Geschossweise Berechnung

Heizlast wird für jedes Geschoss separat berechnet basierend auf Hüllflächen

5

Gleichzeitigkeitsfaktor

Anwendung des Faktors je nach Anzahl Wohneinheiten für realistischere Gesamt-Heizlast

6

Wärmepumpen-Empfehlung

Dimensionierung basierend auf Gesamt-Heizlast plus 10-15% Reserve

Vorteile

  • • Schneller als DIN-Berechnung
  • • Berücksichtigt Geschossunterschiede
  • • Keine detaillierten Raumpläne nötig
  • • Ausreichend für Dimensionierung

Einschränkungen

  • • Nicht DIN EN 12831-konform
  • • Nicht für BAFA-Anträge geeignet
  • • Keine raumgenaue Auslegung
  • • Überschlagsmethode (±10%)

Warum geschossweise für MFH ideal ist

  • Schneller: Statt hunderte Räume einzeln zu erfassen, rechnest du pro Geschoss – das spart Zeit
  • Präzise genug: Für die Wärmepumpen-Dimensionierung brauchst du keine raumgenaue Berechnung, sondern die Gesamt-Heizlast
  • Berücksichtigt Unterschiede: Dachgeschoss, Mittelgeschosse und Erdgeschoss werden unterschiedlich behandelt
  • Praktikabel: Auch ohne vollständige Gebäudepläne durchführbar – du brauchst nur Grundrisse und Geschossflächen

Gut zu wissen

Wichtig: Die geschossweise Berechnung ist eine Überschlagsmethode und entspricht nicht der DIN EN 12831-Norm. Für BAFA-Förderanträge ist eine vollständige DIN-Berechnung durch einen Energieberater erforderlich. Für die initiale Planung und Kostenschätzung ist die geschossweise Methode jedoch ideal.

Heizlast-Rechner für Mehrfamilienhäuser

Berechne die Heizlast für dein Mehrfamilienhaus geschossweise. Dieser vereinfachte Rechner gibt dir eine erste Einschätzung für die benötigte Wärmepumpen-Leistung.

Schnellrechner für MFH-Heizlast

Erste Einschätzung der benötigten Wärmepumpen-Leistung

230
40 m²150 m²

Gesamt-Wohnfläche

520

Theoretische Heizlast (ohne Gleichzeitigkeit)

31.2 kW

Gleichzeitigkeitsfaktor

0.75

Nicht alle Wohnungen heizen gleichzeitig mit voller Leistung

Reale Gesamt-Heizlast

23.4 kW

Mit Gleichzeitigkeitsfaktor

Empfohlene Wärmepumpen-Größe

26 kW

Inkl. 10% Reserve für Spitzenlast und Warmwasser

Hinweis: Dies ist eine vereinfachte Berechnung zur ersten Orientierung. Für eine präzise Dimensionierung nutze unseren vollständigen geschossweisen Heizlastrechner.

Zentrale vs. dezentrale Wärmepumpen-Systeme

Bei Mehrfamilienhäusern hast du grundsätzlich zwei Optionen: Eine zentrale Wärmepumpe für alle Wohneinheiten oder dezentrale Einzelgeräte pro Wohnung. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile.

Zentrale Wärmepumpe

Eine große Wärmepumpe für alle Wohneinheiten

Vorteile
  • +Gleichzeitigkeitsfaktor reduziert Gesamtleistung um 20-35%
  • +Niedrigere Gesamtinvestitionskosten
  • +Einfachere Wartung (nur ein System)
  • +Höhere Effizienz durch größere Anlage
  • +Platzsparend in den Wohnungen
Nachteile
  • Komplexe Wärmeverteilung und Abrechnungssystem nötig
  • Alle Bewohner müssen sich auf ein System einigen
  • Bei Ausfall ist gesamtes Gebäude betroffen
  • Nachrüstung im Bestand oft aufwendig

Typische Investitionskosten

40.000-80.000 € für 8-12 Wohneinheiten

Dezentrale Wärmepumpen

Separate Wärmepumpe für jede Wohneinheit

Vorteile
  • +Jeder Bewohner hat volle Kontrolle über sein System
  • +Schrittweise Umrüstung möglich
  • +Einfache Abrechnung (jeder zahlt seinen Verbrauch)
  • +Bei Ausfall nur eine Wohnung betroffen
  • +Keine zentrale Wärmeverteilung nötig
Nachteile
  • Kein Gleichzeitigkeitsfaktor – höhere Gesamtleistung
  • Höhere Gesamtinvestitionskosten (8× kleine statt 1× große)
  • Platzbedarf in jeder Wohnung
  • 8× Wartung statt 1× zentral
  • Oft niedrigere Effizienz bei kleinen Geräten

Typische Investitionskosten

8.000-15.000 € pro Wohnung

Kostenvergleich für 8 Wohneinheiten à 65 m²

Zentral (1× 25 kW)

Wärmepumpe48.000 €
Installation12.000 €
Gesamt60.000 €
Pro Wohnung7.500 €

Dezentral (8× 4 kW)

8× Wärmepumpe72.000 €
8× Installation24.000 €
Gesamt96.000 €
Pro Wohnung12.000 €

Kostenunterschied: 36.000 € zugunsten zentraler Lösung

Bei gleicher BAFA-Förderung (70% möglich) bleibt der Unterschied proportional bestehen

Welches System passt zu deinem MFH?

Zentrale Wärmepumpe – Wann sinnvoll?

  • Neubau oder Kernsanierung mit einheitlicher Wärmeverteilung
  • Gebäude mit zentralem Heizraum und vorhandener Verteiltechnik
  • Wenn Wartung zentral durch Verwalter erfolgen soll
  • Bei Eigentümergemeinschaften mit gemeinsamer Entscheidungsfindung

Dezentrale Wärmepumpen – Wann sinnvoll?

  • Bestandsgebäude mit individuellen Heizkreisen pro Wohnung
  • Wenn einzelne Wohnungen unabhängig saniert werden sollen
  • Bei unterschiedlichen Eigentümern mit eigenen Heizungsanlagen
  • Schrittweise Modernisierung statt einmaliger Großinvestition

Gut zu wissen

Bei vind kannst du sowohl zentrale als auch dezentrale Wärmepumpen-Lösungen planen. Unser Team berät dich zu beiden Varianten und erstellt ein Festpreis-Angebot basierend auf deinen individuellen Anforderungen.

Der Gleichzeitigkeitsfaktor: Warum die Gesamt-Heizlast niedriger ist

Ein wichtiger Faktor bei Mehrfamilienhäusern: Nicht alle Wohnungen heizen gleichzeitig mit maximaler Leistung. Während eine Familie morgens die Heizung hochdreht, ist der Single-Haushalt im zweiten Stock bei der Arbeit. Diese Gleichzeitigkeit reduziert die benötigte Gesamt-Heizleistung erheblich.

Typische Gleichzeitigkeitsfaktoren

2-3 Wohneinheiten

Kleine MFH, hohe Gleichzeitigkeit

0,9

4-8 Wohneinheiten

Mittlere MFH, moderate Gleichzeitigkeit

0,75

9-20 Wohneinheiten

Große MFH, niedrigere Gleichzeitigkeit

0,65

20+ Wohneinheiten

Sehr große Objekte, geringe Gleichzeitigkeit

0,5-0,6

Beispielrechnung

8 Wohneinheiten à 60 m² mit jeweils 60 W/m² Heizlast (mittlerer Dämmstandard):

Heizlast pro Wohnung:60 m² × 60 W/m² = 3,6 kW
Theoretische Gesamt-Heizlast:8 × 3,6 kW = 28,8 kW
Gleichzeitigkeitsfaktor:0,75
Reale Gesamt-Heizlast:28,8 kW × 0,75 = 21,6 kW

Die zentrale Wärmepumpe kann also 7,2 kW kleiner dimensioniert werden als die Summe der Einzellasten – das spart erhebliche Investitionskosten!

Gut zu wissen

Bei dezentralen Wärmepumpen (eine pro Wohnung) gilt der Gleichzeitigkeitsfaktor nicht, da jede Wohnung ihre eigene Anlage hat. Das ist ein Kostennachteil dezentraler Systeme.

Kosten- & Effizienz-Optimierung für MFH

Die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe ist bei Mehrfamilienhäusern besonders wichtig – die Investitionssummen sind deutlich höher als bei Einfamilienhäusern. Hier einige Strategien zur Optimierung:

Heizlast vor Kauf präzise berechnen

Überdimensionierung kostet unnötig viel. Eine 30 kW Wärmepumpe kostet ca. 5.000 € mehr als eine 20 kW Anlage.

Einsparpotenzial:Bis zu 8.000 € Investitionskosten

Gleichzeitigkeitsfaktor nutzen

Bei zentralen Systemen kannst du durch den Gleichzeitigkeitsfaktor die Anlage 20-35% kleiner dimensionieren.

Einsparpotenzial:5.000-15.000 € je nach Gebäudegröße

Vorlauftemperatur optimieren

Niedrige Vorlauftemperaturen (35°C statt 55°C) verbessern die JAZ von 3,0 auf 4,5 – das sind 33% weniger Stromkosten.

Einsparpotenzial:500-1.500 € pro Jahr

Fördermittel maximal ausschöpfen

Bis zu 70% Förderung möglich. Bei 80.000 € Investition sind das 56.000 € Zuschuss – wenn du alle Boni nutzt.

Einsparpotenzial:Bis zu 56.000 € bei großen MFH

Gesamt-Einsparpotenzial

Durch richtige Dimensionierung, Optimierung der Vorlauftemperatur und vollständige Ausnutzung der Fördermittel kannst du bei einem 8-Parteien-MFH Folgendes sparen:

Investitionskosten

-20.000 €

Jährliche Betriebskosten

-1.200 €

Über 20 Jahre

-44.000 €

Praxisbeispiele: MFH-Heizlastberechnung

Schauen wir uns drei typische Mehrfamilienhäuser an und wie sich die Heizlast berechnet.

Beispiel 1: Kleines MFH, Altbau

4 Wohneinheiten, Baujahr 1960, unsaniert

Altbau

Wohnfläche

4 × 80 m² = 320 m²

Spez. Heizlast (Altbau)

100 W/m²

Gleichzeitigkeitsfaktor

0,85

Gesamt-Heizlast

27,2 kW

Empfehlung

Vor Wärmepumpen-Installation sollte eine Kernsanierung der Gebäudehülle erfolgen (Fenster, Dämmung). Dadurch reduziert sich die Heizlast auf ca. 15-18 kW, was eine deutlich kleinere und effizientere Wärmepumpe ermöglicht.

Beispiel 2: Mittleres MFH, saniert

8 Wohneinheiten, Baujahr 1985, KfW 85 saniert

Saniert

Wohnfläche

8 × 65 m² = 520 m²

Spez. Heizlast (KfW 85)

60 W/m²

Gleichzeitigkeitsfaktor

0,75

Gesamt-Heizlast

23,4 kW

Empfehlung

Idealer Kandidat für zentrale Wärmepumpe. Mit 25 kW Heizleistung bist du auf der sicheren Seite. Kombination mit Fußbodenheizung oder großflächigen Heizkörpern für niedrige Vorlauftemperaturen empfohlen.

Beispiel 3: Neubau MFH, KfW 40

12 Wohneinheiten, Baujahr 2024, KfW 40

Neubau

Wohnfläche

12 × 70 m² = 840 m²

Spez. Heizlast (KfW 40)

35 W/m²

Gleichzeitigkeitsfaktor

0,65

Gesamt-Heizlast

19,1 kW

Empfehlung

Trotz größerer Wohnfläche niedrigere Heizlast als Beispiel 2 dank exzellenter Dämmung. 20 kW Wärmepumpe ausreichend. Ideale Voraussetzungen für hohe Jahresarbeitszahl (JAZ > 4,5) durch niedrige Vorlauftemperaturen.

Förderung für Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern

Auch für Mehrfamilienhäuser gibt es attraktive Förderprogramme. Die Förderung wird pro Wohneinheit berechnet, was bei MFH zu hohen Gesamtförderungen führen kann.

BAFA-Förderung für Wärmepumpen in MFH

Bis zu 70% Förderung möglich

Grundförderung + Geschwindigkeitsbonus + Einkommensbonus

Grundförderung Wärmepumpe30%
Klimageschwindigkeitsbonus+20%
Einkommensbonus (bei Eigentümer-Bewohnung)+30%

Max. förderfähige Kosten: 30.000 € pro Wohneinheit. Bei 8 Wohneinheiten also bis zu 240.000 € förderfähig!

Mehr Details: BAFA-Förderung Übersicht

KfW-Kredit für MFH-Sanierung

Kredit bis 150.000 € pro Wohneinheit

Zinsgünstiger Kredit + Tilgungszuschuss bei Komplettsanierung

Wenn du dein MFH komplett auf Effizienzhaus-Standard sanierst (inkl. Dämmung, Fenster, Wärmepumpe), kannst du den KfW-Kredit nutzen. Je nach erreichtem Standard gibt es Tilgungszuschüsse von 5-15%.

Mehr Details: KfW Sanieren Zuschuss

Gut zu wissen

Wichtig: BAFA-Förderanträge müssen vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Für MFH ist oft eine detaillierte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 erforderlich. vind arbeitet mit zertifizierten Energieberatern zusammen, die diese Berechnung für dein Förderprojekt durchführen können.

Berechne jetzt die Heizlast für dein MFH

Unser geschossweiser Heizlastrechner ist ideal für Mehrfamilienhäuser. Berücksichtige unterschiedliche Geschosse, Wohnflächen und Dämmstandards für eine präzise Berechnung.

Wärmepumpen-Planung für MFH mit vind

Bei vind kannst du deine Wärmepumpe für Mehrfamilienhäuser online planen – mit vollständiger Kostentransparenz und Festpreis-Angebot.

Komplettservice für MFH

  • Geschossweise Heizlastberechnung online
  • Detaillierte DIN-Berechnung für Förderantrag
  • Planung von zentralen oder dezentralen Systemen
  • Festpreis-Angebot inkl. Installation

Förderservice inklusive

  • Unterstützung bei BAFA-Antragstellung
  • Zusammenarbeit mit zertifizierten Energieberatern
  • Optimierung für maximale Förderhöhe
  • Transparente Darstellung der Förderung im Angebot

Gut zu wissen

vind ist dein Partner für die vollständige Wärmepumpen-Planung bei Mehrfamilienhäusern – von der ersten Heizlastschätzung bis zur Installation und Inbetriebnahme. Starte jetzt mit unserer kostenlosen Heizlastberechnung und erhalte ein unverbindliches Angebot.

Fazit: Heizlastberechnung für MFH – worauf es ankommt

Die Heizlastberechnung für Mehrfamilienhäuser ist anspruchsvoller als für Einfamilienhäuser, aber mit der richtigen Methodik gut zu bewältigen. Die wichtigsten Erkenntnisse:

Geschossweise Berechnung ist praktikabel

Die geschossweise Methode liefert ausreichend genaue Werte für die Wärmepumpen-Dimensionierung und ist deutlich schneller als eine vollständige DIN-Berechnung.

Gleichzeitigkeitsfaktor nicht vergessen

Bei zentralen Wärmepumpen kannst du durch den Gleichzeitigkeitsfaktor die Anlage deutlich kleiner (und günstiger) dimensionieren – ein wichtiger Kostenvorteil gegenüber dezentralen Systemen.

Förderung nutzen

Die BAFA-Förderung macht Wärmepumpen auch in MFH wirtschaftlich attraktiv. Mit bis zu 70% Förderung und 30.000 € pro Wohneinheit sind erhebliche Zuschüsse möglich.

Nächste Schritte

  1. Heizlast berechnen: Nutze unseren geschossweisen Heizlastrechner für eine erste Einschätzung
  2. System wählen: Entscheide zwischen zentraler oder dezentraler Wärmepumpe basierend auf deinem Gebäude
  3. Förderung prüfen: Informiere dich über die BAFA-Förderung und maximiere deine Zuschüsse
  4. Mit vind planen: Erhalte ein Festpreis-Angebot mit vollständiger Kostentransparenz inkl. Förderservice
Kostenlos & unverbindlich

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Nutze unseren geschossweisen Heizlastrechner speziell für Mehrfamilienhäuser. Berücksichtige alle Besonderheiten und erhalte eine präzise Grundlage für deine Wärmepumpen-Planung.

Geschossweise Berechnung
Berücksichtigt MFH-Besonderheiten
Sofortige Ergebnisse mit Empfehlungen

Die geschossweise Berechnung ist eine präzise Überschlagsmethode. Für BAFA-Förderanträge ist eine vollständige DIN EN 12831-Berechnung erforderlich.