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Heizlastberechnung Grundlagen

Raumweise Heizlast berechnen: Schritt-für-Schritt Anleitung

Lerne, wie du die Heizlast für jeden einzelnen Raum präzise berechnest. Mit Formeln, praktischen Beispielen und dem Vergleich zur geschossweisen Methode.

Inhaltsverzeichnis

Autor: vind•26. Januar 2026•14 Min. Lesezeit

Die raumweise Heizlastberechnung ist die präziseste Methode, um den Wärmebedarf deines Gebäudes zu ermitteln. In diesem Artikel erfährst du, wie du für jeden einzelnen Raum die benötigte Heizleistung berechnest, welche Faktoren eine Rolle spielen und wie sich die Methode von der geschossweisen Berechnung unterscheidet.

Was ist raumweise Heizlastberechnung?

Bei der raumweisen Heizlastberechnung wird für jeden einzelnen Raum in deinem Gebäude separat ermittelt, wie viel Wärmeleistung (in Watt oder Kilowatt) benötigt wird, um diesen Raum auch bei extremen Außentemperaturen auf der gewünschten Innentemperatur zu halten.

Diese Methode bildet die Grundlage der DIN EN 12831 und ist deutlich präziser als pauschale Überschlagsrechnungen oder die geschossweise Berechnung.

Warum ist die raumweise Berechnung wichtig?

Die raumweise Methode bietet entscheidende Vorteile:

  • Präzise Dimensionierung: Jeder Raum hat unterschiedliche Wärmeverluste je nach Außenwandfläche, Fensterfläche, Ausrichtung und Nutzung
  • Optimale Heizkörperauslegung: Du weißt genau, welche Heizkörpergröße oder welcher Rohrabstand bei Fußbodenheizung für jeden Raum nötig ist
  • Förderung: Für die BAFA-Förderung ist eine raumweise Berechnung nach DIN EN 12831 erforderlich
  • Komfort: Keine über- oder unterbeheizten Räume, optimale Wärmeverteilung

Gut zu wissen

Die Summe aller einzelnen Raumheizlasten ergibt die Gesamtheizlast deines Gebäudes. Diese ist die Basis für die korrekte Dimensionierung deiner Wärmepumpe.

Raumweise vs. Geschossweise Berechnung

Es gibt zwei grundlegende Ansätze zur Heizlastberechnung: die raumweise und die geschossweise Methode. Beide haben ihre Berechtigung für unterschiedliche Anwendungsfälle.

KriteriumRaumweise BerechnungGeschossweise Berechnung
Genauigkeit
Sehr hoch
Überschlägig
Zeitaufwand
Hoch (2-4 Stunden)
Gering (5-10 Min.)
Datenbedarf
Sehr detailliert
Grunddaten genügen
BAFA-Förderung
Erforderlich
Nicht ausreichend
DIN EN 12831 konform
Ja
Nein
Heizkörperauslegung
Raum-genau
Durchschnittswerte
Eignung für
Finale Auslegung
Ersteinschätzung
Durchführung
Energieberater
Selbst möglich
Typischer Einsatz
Förderantrag, finale Planung
Vorplanung, Budget
Empfehlung: Nutze die geschossweise Berechnung (z.B. vind Heizlastrechner) für die Ersteinschätzung und Budgetplanung. Für den BAFA-Antrag und die finale Auslegung ist eine raumweise DIN-Berechnung vom Energieberater erforderlich.

Wann welche Methode?

Raumweise Berechnung nutzen wenn:

  • Du eine BAFA-Förderung beantragen möchtest
  • Die finale Auslegung von Heizkörpern oder Fußbodenheizung ansteht
  • Du maximale Präzision für die Wärmepumpendimensionierung brauchst
  • Unterschiedliche Raumnutzungen vorliegen (Wohnbereich, Schlafbereich, Bad)

Geschossweise Berechnung nutzen wenn:

  • Du eine schnelle Ersteinschätzung benötigst
  • Die Grobplanung für eine Wärmepumpe ansteht
  • Noch keine detaillierten Baudaten vorliegen
  • Du Kosten für verschiedene Wärmepumpengrößen vergleichen möchtest

Gut zu wissen

Der vind Heizlastrechner führt eine überschlägige, geschossweise Berechnung durch. Damit erhältst du in 5 Minuten eine solide Grundlage für deine Wärmepumpenplanung. Für den finalen BAFA-Antrag benötigst du dann eine detaillierte DIN-Berechnung vom Energieberater.

Grundlagen der raumweisen Berechnung

Die Heizlast eines Raums setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:

Die Heizlast-Formel für einen Raum

QRaum = QT + QV (+QRH)
QRaum:Gesamtheizlast des Raums (in Watt)
QT:Transmissionswärmeverluste (Wärmeverluste durch Bauteile)
QV:Lüftungswärmeverluste (Wärmeverluste durch Luftaustausch)
QRH:Aufheizleistung (optional, für schnelles Aufheizen)

Was benötigst du für die Berechnung?

Um die Heizlast raumweise zu berechnen, brauchst du folgende Daten:

Raumdaten

  • • Raummaße (Länge, Breite, Höhe)
  • • Solltemperatur (z.B. 20°C, 24°C für Bad)
  • • Raumnutzung

Bauteilflä chen

  • • Außenwandflächen
  • • Fensterflächen
  • • Dach-/Deckenflächen
  • • Bodenflächen

U-Werte

  • • Außenwand
  • • Fenster
  • • Dach/oberste Geschossdecke
  • • Kellerdecke/Bodenplatte

Klimadaten

  • • Auslegungstemperatur am Standort
  • • Temperaturen angrenzender Räume
  • • Luftwechselrate

Schritt-für-Schritt Anleitung

Folge dieser Anleitung, um die Heizlast für einen Raum zu berechnen. Wiederhole den Prozess für alle Räume in deinem Gebäude.

1

Raumdaten erfassen

Erfasse alle relevanten Raumdaten: Raummaße (Länge, Breite, Höhe), Solltemperatur, angrenzende Räume und deren Temperaturen.

Raumvolumen: V = Länge × Breite × Höhe
Außenwandflächen und Ausrichtung
Fensterflächen (nach Himmelsrichtung)
Decken- und Bodenflächen
Temperaturen angrenzender Räume
2

Transmissionswärmeverluste berechnen

Berechne für jedes Bauteil (Außenwände, Fenster, Dach, Boden) die Transmissionswärmeverluste und summiere sie.

Außenwand: Q_T,Wand = U × A × f_x × ΔT
Fenster: Q_T,Fenster = U × A × f_x × ΔT
Dach/Decke: Q_T,Dach = U × A × f_x × ΔT
Boden: Q_T,Boden = U × A × f_x × ΔT
Summiere alle Einzelwerte zu Q_T,gesamt
3

Lüftungswärmeverluste berechnen

Berechne die Lüftungswärmeverluste basierend auf Raumvolumen, Luftwechselrate und Temperaturdifferenz.

Formel: Q_V = 0,34 × V × n × ΔT
V = Raumvolumen in m³
n = Luftwechselrate (0,3-1,5 h⁻¹)
ΔT = Temperaturdifferenz innen-außen
Wert für kontrollierte Lüftung niedriger
4

Aufheizleistung (optional)

Für Räume mit Absenkbetrieb kannst du eine Aufheizleistung addieren, um nach Nachtabsenkung schnell aufzuheizen.

Typisch: 10-20% der Gesamtlast
Nur bei Nacht-/Wochenendabsenkung
Besonders relevant für Schlafzimmer
Bei durchgehendem Betrieb nicht nötig
5

Raumheizlast summieren

Addiere alle Komponenten für die Gesamtheizlast des Raums. Wiederhole für alle Räume und summiere für die Gebäudeheizlast.

Q_Raum = Q_T + Q_V (+ Q_RH)
Wiederhole für jeden Raum
Gebäudeheizlast = Summe aller Räume
Ergebnis in W oder kW

Transmissionswärmeverluste berechnen

Die Transmissionswärmeverluste (QT) sind die Wärmeverluste, die durch die Gebäudehülle nach außen oder in unbeheizte Bereiche abfließen. Sie machen typischerweise 60-80% der gesamten Raumheizlast aus.

Formel Transmissionswärmeverluste
QT = U × A × fx × ΔT
U-Wert (W/(m²·K))
Wärmedurchgangskoeffizient des Bauteils. Je niedriger, desto besser die Dämmung. Typische Werte: Altbau 1,0-2,0, Neubau 0,15-0,30.
A (m²)
Fläche des Bauteils in Quadratmetern. Bei Außenwänden muss die Fensterfläche abgezogen werden.
fx (dimensionslos)
Temperaturkorrekturfaktor. Berücksichtigt reduzierte Temperaturdifferenzen (z.B. zu unbeheizten Räumen oder Erdreich). Werte: 0 bis 1,0.
ΔT (K)
Temperaturdifferenz zwischen innen und außen in Kelvin (K). Beispiel: 20°C innen, -12°C außen → ΔT = 32 K.
Beispielrechnung Außenwand
• U-Wert Außenwand: 0,24 W/(m²·K) (Neubau)
• Wandfläche: 20 m²
• Temperaturkorrekturfaktor: fx = 1,0 (Außenluft)
• Temperaturdifferenz: 32 K (20°C - (-12°C))
→ QT = 0,24 × 20 × 1,0 × 32 = 153,6 W

Berechnung für jedes Bauteil

Für jedes Bauteil (Außenwand, Fenster, Dach, Boden) wird die Formel separat angewendet und am Ende summiert:

Außenwand
QT,Wand = UWand × AWand × fx × (Tinnen - Taußen)
Fenster
QT,Fenster = UFenster × AFenster × fx × (Tinnen - Taußen)
Dach/Decke
QT,Dach = UDach × ADach × fx × (Tinnen - Taußen)
Boden
QT,Boden = UBoden × ABoden × fx × (Tinnen - Taußen)
QT,gesamt = QT,Wand + QT,Fenster + QT,Dach + QT,Boden

Gut zu wissen

Die U-Werte findest du im Energieausweis, in Baubeschreibungen oder kannst sie anhand des Baujahrs und Dämmstandards schätzen.

Lüftungswärmeverluste berechnen

Die Lüftungswärmeverluste (QV) entstehen durch den Austausch von warmer Innenluft gegen kalte Außenluft. Sie machen typischerweise 20-40% der Raumheizlast aus.

Formel Lüftungswärmeverluste
QV = 0,34 × V × n × (Tinnen - Taußen)
0,34:Spezifische Wärmekapazität von Luft (Wh/(m³·K))
V:Raumvolumen in m³ (Länge × Breite × Höhe)
n:Luftwechselrate in 1/h (wie oft pro Stunde wird die Luft ausgetauscht)
ΔT:Temperaturdifferenz zwischen innen und außen in K

Typische Luftwechselraten

Fensterlüftung (Standard)
  • • Wohnräume: n = 0,5 - 0,7 h⁻¹
  • • Schlafzimmer: n = 0,5 h⁻¹
  • • Bad/WC: n = 1,0 - 1,5 h⁻¹
  • • Küche: n = 0,7 - 1,0 h⁻¹
Kontrollierte Wohnraumlüftung
  • • Wohnräume: n = 0,3 - 0,4 h⁻¹
  • • Schlafzimmer: n = 0,3 h⁻¹
  • • Bad/WC: n = 0,8 - 1,0 h⁻¹
  • • Küche: n = 0,5 - 0,7 h⁻¹

Gut zu wissen

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung kann die Lüftungswärmeverluste um bis zu 80% reduzieren, da die Wärme der Abluft auf die Zuluft übertragen wird.

Temperaturkorrekturfaktoren (fx)

Der Temperaturkorrekturfaktor fx berücksichtigt, dass nicht alle Bauteile die gleiche Temperaturdifferenz haben. Während Außenwände die volle Differenz zur Außenluft haben, ist die Differenz zu unbeheizten Räumen oder zum Erdreich geringer.

BauteilAngrenzend anfxErklärung
Außenwand / Fenster / DachAußenluft1,0Volle Temperaturdifferenz zur Außenluft
Wand / DeckeUnbeheizter Dachboden0,7 - 0,9Dachboden erwärmt sich etwas durch Wärmeverluste
Wand / DeckeUnbeheiztes Treppenhaus0,5 - 0,7Treppenhaus erwärmt sich durch angrenzende Wohnungen
KellerdeckeUnbeheizter Keller0,5 - 0,8Keller ist wärmer als Außenluft
BodenplatteErdreich0,3 - 0,5Erdreich hat selbst im Winter ~5-10°C
InnenwandBeheizter Raum (gleiche Temp.)0Keine Temperaturdifferenz, keine Wärmeverluste
InnenwandBeheizter Raum (andere Temp.)berechnetf_x = (T_Raum - T_Nachbar) / (T_Raum - T_außen)
Beispiel Berechnung fx:
• Wohnzimmer: 20°C
• Schlafzimmer (Nachbarraum): 18°C
• Außentemperatur: -12°C
→ fx = (20 - 18) / (20 - (-12)) = 2 / 32 = 0,0625
Hinweis: Die genauen Werte für fx können je nach Dämmqualität, Nutzung und Lage variieren. In der DIN EN 12831 sind detaillierte Tabellen hinterlegt. Für überschlägige Berechnungen können die oben genannten Bereiche verwendet werden.

Warum ist der Faktor wichtig?

Ohne den Temperaturkorrekturfaktor würde die Heizlast deutlich überschätzt. Beispiele:

  • Boden gegen Erdreich: Das Erdreich hat selbst im Winter etwa 5-10°C. Die Temperaturdifferenz ist also viel kleiner als zur Außenluft (fx = 0,3-0,5 statt 1,0)
  • Wand zum Treppenhaus: Auch wenn das Treppenhaus unbeheizt ist, erwärmt es sich durch angrenzende Wohnungen auf etwa 12-15°C (fx = 0,5-0,7)
  • Wand zum Nachbarn: Bei Reihenhäusern oder Doppelhaushälften hat die Wand zum Nachbarn praktisch keine Wärmeverluste, wenn der Nachbar auch heizt (fx ≈ 0)

Typische Heizlasten für verschiedene Räume

Hier siehst du Beispiele für die Heizlast verschiedener Räume in einem modernen Neubau (KfW 55) im Vergleich zu einem teilsanierten Altbau:

RaumFlächeNeubau (KfW 55)Altbau (teilsaniert)Besonderheiten
Wohnzimmer25 m²1.200 - 1.800 W3.000 - 4.500 W2 Außenwände, große Fensterfläche
Schlafzimmer16 m²600 - 900 W1.600 - 2.400 W1 Außenwand, niedrigere Solltemp. möglich (18°C)
Kinderzimmer14 m²500 - 800 W1.400 - 2.000 W1 Außenwand, moderate Fensterfläche
Badezimmer8 m²500 - 700 W1.200 - 1.600 WHöhere Solltemp. (24°C), hoher Luftwechsel
Küche12 m²400 - 600 W1.100 - 1.500 WInnere Wärmegewinne durch Kochen
Flur8 m²200 - 400 W500 - 800 WMeist keine Außenwände, Mitheizung durch angrenzende Räume
Neubau (KfW 55)
  • • U-Wert Außenwand: 0,20-0,28 W/(m²·K)
  • • U-Wert Fenster: 0,90-1,10 W/(m²·K)
  • • U-Wert Dach: 0,14-0,20 W/(m²·K)
  • • Oft kontrollierte Lüftung
Altbau (teilsaniert)
  • • U-Wert Außenwand: 0,60-1,20 W/(m²·K)
  • • U-Wert Fenster: 1,30-1,80 W/(m²·K)
  • • U-Wert Dach: 0,30-0,50 W/(m²·K)
  • • Fensterlüftung
Wichtig: Dies sind Richtwerte für typische Räume. Die tatsächliche Heizlast hängt stark von den spezifischen U-Werten, Fensterflächen, Ausrichtung und der Auslegungstemperatur am Standort ab.

Heizlastvergleich: Neubau vs. Altbau

Typische Heizlasten verschiedener Räume im Vergleich (in Watt)

Neubau (KfW 55)
Altbau (teilsaniert)

Hinweis: Die Werte basieren auf durchschnittlichen Raumgrößen und typischen Dämmstandards. Im Altbau liegt die Heizlast etwa 2-3× höher als im modernen Neubau. Die genauen Werte hängen stark von U-Werten, Fensterflächen und Ausrichtung ab.

Warum unterscheiden sich die Werte so stark?

  • Wohnzimmer: Große Fläche, oft zwei Außenwände, große Fensterflächen → hohe Transmissionsverluste
  • Badezimmer: Trotz kleiner Fläche hohe Heizlast wegen höherer Solltemperatur (24°C statt 20°C) und hohem Luftwechsel
  • Schlafzimmer: Moderate Heizlast, oft nur eine Außenwand, niedrigere Solltemperatur möglich (18°C)
  • Flur: Geringe Heizlast, da meist keine Außenwände, wird von angrenzenden Räumen mitbeheizt

Häufige Fehler bei der raumweisen Berechnung

Diese Fehler solltest du vermeiden, um eine korrekte Heizlast zu ermitteln:

1

Fensterflächen nicht abziehen

Die Fensterflächen müssen von der Außenwandfläche abgezogen werden. Fenster haben deutlich höhere U-Werte als Wände und müssen separat berechnet werden.

2

Temperaturkorrekturfaktor vergessen

Nicht alle Bauteile haben fx = 1,0. Besonders bei Böden gegen Erdreich oder Wänden zu unbeheizten Räumen führt das Vergessen des Faktors zu stark überhöhten Werten.

3

Falsche Raumtemperaturen ansetzen

Standard sind 20°C für Wohnräume, aber Bäder benötigen 24°C, Schlafzimmer können mit 18°C gerechnet werden. Diese Unterschiede haben großen Einfluss auf die Heizlast.

4

Wärmebrücken ignorieren

Wärmebrücken (Balkone, Rollladenkästen, Fensterstürze) erhöhen die Wärmeverluste. In der DIN-Berechnung werden diese durch Zuschläge berücksichtigt.

5

Zu niedrige Luftwechselrate

Auch bei dichten Gebäuden gibt es Infiltration. Eine zu niedrige Luftwechselrate führt zu Unterdimensionierung und kalten Räumen.

6

Raumhöhe falsch messen

Die lichte Raumhöhe ist entscheidend für das Raumvolumen und damit die Lüftungswärmeverluste. Dachschrägen müssen korrekt berücksichtigt werden.

Gut zu wissen

Weitere häufige Fehler findest du in unserem Artikel Typische Fehler bei der Heizlastberechnung vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Bei der raumweisen Heizlastberechnung wird für jeden einzelnen Raum separat ermittelt, wie viel Wärmeleistung benötigt wird. Dabei werden die spezifischen Eigenschaften jedes Raums berücksichtigt: Außenwandfläche, Fensterfläche, Ausrichtung, Raumtemperatur und angrenzende Räume. Die Summe aller Raumheizlasten ergibt die Gebäudeheizlast.
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